News 2011

Rennbahn

Um euch immer auf dem neusten Stand zu halten, werde ich auf dieser Seite laufend Berichte von meinen Rennen hineinstellen.

Giro del Belvedere

Giro del Belvedere

An diesem Osterwochenende startete ich an keinem Rennen in der Schweiz, da wir in Italien zwei sehr wichtige U23 Rennen auf dem Programm hatten. Am Montag fuhren wir den Giro del Belvedere in einem hochkarätigen Startfeld. Nebst den besten Italienischen Mannschaften waren auch Nationalteams der USA, Kanada, Russland und viele weitere gute Teams am Start.

Das Rennen führte zuerst über 10 kleinere Runden und zum Schluss noch über 2 grössere Runden mit einem happigen Anstieg. Auch auf der kleineren Runde hatte es einen Anstieg drin, der mit der Zeit ganz schön weh tat. Ich versuchte zu Beginn des Rennen einige Male in eine Fluchtgruppe zu kommen. Doch es setzten sich bereits auf den ersten Kilometern 4 Fahrer ab und das Feld liess keine weiteren Fahrer mehr ziehen. So fuhr ich im Feld mit und schonte mich, so gut es ging, für die beiden Schlussrunden. Meine Teamkollegen haben mich schon gewarnt, dass die letzten beiden Runden sehr hart sind. Als wir dann auf den Anstieg zufuhren, traute ich meinen Augen kaum. Wir mussten einen 2 Kilometer langen, extrem steilen Anstieg hinauf klettern. So einen steilen und langen Aufstieg in einem Rennen habe ich noch nie gesehen, durchschnittlich waren es etwa 18%. So musste ich die schnellsten Fahrer ziehen lassen und fuhr mein eigenes Tempo hoch. Dieses war jedoch nie schneller als ungefähr 9 km/h. Als ich oben ankam, konnte ich gerade noch zu einer Gruppe aufschliessen. Leider war das Rennen dann aber noch nicht fertig, da wir den selben Anstieg ja nochmals hochfahren mussten. Im Schneckentempo ging's also noch ein zweites Mal den Anstieg hoch. Ich musste zu Beginn 2-3 Fahrer ziehen lassen, konnte gegen Ende aber auch wieder ein Paar einholen. Ich fuhr das Rennen dann locker zu Ende und beendete es auf dem 59. Rang. Ich bin aber zufrieden, dass ich das Rennen überhaupt fertig fahren konnte. Von den 200 gestarteten Fahrern fuhren wieder nur etwa 70 Fahrer fertig.

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