News 2011

Rennbahn

Um euch immer auf dem neusten Stand zu halten, werde ich auf dieser Seite laufend Berichte von meinen Rennen hineinstellen.

GP Capodarco

GP Capodarco

Das Rennen GP Capodarco ist für die Italienischen Elitefahrer eines der wichtigsten Rennen in der Saison. Als ich die Fotos der vergangenen Jahre gesehen habe, merkte ich auch, wie bekannt das Rennen war, da es auf allen Fotos tausende von Leuten hatte. Ich freute mich also richtig auf dieses Rennen.

Capodarco liegt noch weiter im Süden als Ancona oder Rimini. Und da es bekanntlich sehr heiss ist in Italien zu dieser Jahreszeit, konnten wir uns auf eine richtige Hitzeschlacht gefasst machen. So war es dann auch. Bereits beim Pastaessen um 10 Uhr war es schon so richtig heiss. Beim Start  um 13:00 Uhr waren es dann etwa 40°. Am Start waren 42 Mannschaften mit jeweils fünf Fahrern pro Team, was 200 Fahrer macht.

Insgesamt führte das Rennen über 180 Kilometer. Zuerst fuhren wir auf einem Rundkurs 50 Kilometer am Meer entlang. Bereits dort hatte es massenhaft Leute. Ich hätte gerne meine Velokleider gegen Badehosen ausgetauscht, als ich all die Zuschauer am Strassenrand in den Badekleidern sah. Leider waren die Strassenverhältnisse dort aber nicht besonders gut.

Danach kamen wir auf einen Rundkurs von ca. 20 Kilometern. Dieser Rundkurs führte auch immer über einen Anstieg von ca. 4.5 Kilometern. Ich konnte die ersten Runde ohne allzugrosse Probleme mit dem Feld mithalten. 3 Runden vor Schluss wurde es dann um einiges Schneller, da es immernoch eine Fluchtgruppe von etwa 15-20 Fahrern vorne hatte. Ich wurde ein wenig abgehängt, konnte aber in der Abfahrt wieder in's Feld zurückfahren. Die letzten beiden Runden führten ganz zum Schluss des Aufstieges noch eine steile Rampe von ungefähr 200-300 Metern und 18% hinauf. Diesen Teil der Strecke wollte ich unbedingt noch erleben, da es ein richtiges Spektakel war, diese Rampe mit Kopfsteinpflastern hochzufahren. Am Strassenrand hatte es extrem viele Zuschauer, die einen anfeuerten, so etwas habe ich noch nie erlebt. So war ich auch motiviert, das Rennen noch fertig zu fahren. Ich versuchte in der zweitletzten Runde Romain Beney noch so weit vorne wie möglich in den Berg zu bringen, da ich wusste, dass ich nicht mehr mit den Besten mithalten konnte. Ich fand mich in der Abfahrt nach der "Muro" in einer etwa 10 Fahrer grossen Gruppe wieder, mit der ich das Rennen eigentlich hätte fertig fahren wollen. Leider bekam ich zu Beginn des letzten Anstieges Krämpfe und musste kurz meine Beine ausschütteln. Hinter mir hatte es noch einen Fahrer vor dem Schlussfahrzeug, mit dem ich das Rennen dann noch zu Ende gefahren bin. Danach war ich natürlich total am Ende :-)

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